Schulveranstaltungen

Hier finden Sie Berichte über Schulveranstaltungen im laufenden Schuljahr. Schauen Sie immer wieder mal vorbei, es lohnt sich! Wenn Sie sich über Projekte der vergangenen Schuljahre informieren wollen, können Sie unser Archiv besuchen.

 

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Lebensmittel – Sammelaktion für die Höchberger Tafel e.V.

Eine besondere Sammelaktion wurde in diesen Tagen in der Grund- und Mittelschule in Waldbüttelbrunn durchgeführt. Im Rahmen der Schulpastoral organisierten die Religionslehrerinnen Gabriele Weigand und Rita Röder mit allen Schülerinnen und Schülern eine Lebensmittelsammlung zugunsten der Höchberger Tafel.

Die Herausforderungen für die Tafeln sind derzeit riesig. Immer mehr Familien benötigen Hilfe und Unterstützung durch Lebensmittel. In jedem Klassenzimmer stand eine Sammelkiste bereit. 26 Kisten waren von Montag- bis Freitagvormittag schnell mit haltbaren Lebensmitteln gefüllt und wurden von den Helferinnen und Helfern der Höchberger Tafel in der Aula der Grund – und Mittelschulen Waldbüttelbrunn - Hettstadt in Empfang genommen und abgeholt. Die Schüler und Schülerinnen haben sich sehr gern an dieser Aktion beteiligt, sie wollen das nun öfter machen, einmal sogar vielleicht noch vor den Sommerferien. Sie fanden es gut, dass sie Menschen in ihrer nahen Umgebung, die sich teilweise in einer schwierigen Lebensphase befinden, mit einer Spende eine Freude bereiten können. Diese Spenden stellen für viele Personen und Familien eine große Hilfe dar. Wöchentlich kommen mehr als 80 Familien und es werden täglich mehr. Die Freude über das nun breitere Angebot ist groß, weil es sich um haltbare Lebensmittel handelt, wie Honig, Nutella, Marmelade, Müsli, Nudeln und Konserven mit Gemüse, Obst, Fisch und Wurst.

 

Vielen Dank sagt die Höchberger Tafel e.V. das Team um Frau Krauthausen, die Lehrer der Grund- und Mittelschule Waldbüttelbrunn allen fleißigen SpenderInnen und HelferInnen.

Bibelkuchen

 

Die Bibel – das meistgekaufte Buch. In mancherlei Regal findet sie sich, aber wer weiß eigentlich wirklich, was drinsteht? Und wer findet sich in ihr zurecht? Anders als Telefonbücher ist sie schließlich nicht alphabetisch geordnet. Gehört Markus ins Neue oder Alte Testament, also suche ich vorn oder hinten in der Bibel?

 

Als Christ sollte man doch eine gewisse Ahnung davon haben. Langweilig? Zum Gähnen? Die evangelischen Schüler der fünften und sechsten Klassen jedenfalls blätterten sich mit Feuereifer durch den dicken Wälzer und langweilten sich kein Stück! Im Gegenteil waren sie hochmotiviert.

 

Liebe geht durch den Magen

 

Ihr Auftrag lautete, die angegebenen Bibelstellen zu finden und dort nach der Backzutat zu fahnden. So kann man etwa 1.Kön. 5, 2 aufschlagen und findet folgenden Text: „Und Salomo musste täglich zur Speisung haben dreißig Sack feines Mehl, sechzig Sack anderes Mehl.“ Klar, welche Zutat auf die Liste musste, die Mengenangabe konnte man dem Arbeitsblatt entnehmen.

 

Plötzlich war der Unterricht kein Stück abstrakt, die Schülerinnen und Schüler hatten Handfestes vor sich. Mit Begeisterung stellten sie das Rezept zusammen. Aber nun waren sie angefüttert, ihnen lief bereits das Wasser im Munde zusammen. Praktisch von allein ergab sich die Frage, wann man denn gemeinsam diesen Kuchen backen würde.

 

Gesagt, getan

 

Es fand sich ein Termin, noch dazu unter professioneller Anleitung. Eine Tasse Nahum 3, 12 oder zwei? Und wie viele Tassen von 4. Mose 17, 23? Für die Religionsgruppe alles kein Problem, denn sie hatte gute Vorarbeit geleistet. Und die benötigten Zutaten, beispielsweise Honig, Feigen oder Rosinen, mitgebracht.

 

Bald schon zog ein köstlicher Duft durchs Schulhaus und weckte das Interesse der Mitschüler. Am Ende verteilte und genoss man voller Stolz überaus leckere Muffins. (Die jetzt nichts mit Muffensausen zu tun haben, wenngleich man mit Muffins durchs Schulhaus sausen kann. Aber das Wortspiel musste man sich gönnen.)

 

Wer hätte gedacht, dass sowas in der Bibel steckt? Übrigens nutzte man sie sogar schon im Krieg zum Codieren von Botschaften und trieb damit den Feind zur Verzweiflung, weil er die abgefangenen Chiffrierungen nicht entschlüsseln konnte. Wie viel friedvoller und sinnhafter ist es da doch, sie zum Backen zu nutzen. Und deutlich christlicher! Denn Jesus war Friedensbotschafter!

 

Rezept für Bibelkuchen

 

Menge

Bibelvers

Zutat

 

 

 

250 g

Psalm 55, 22aa

Butter

5

Jeremia 17, 11

Eier

1 Glas

Richter 14, 18

Honig

4 Tassen

1. Könige 5, 2

Mehl

½ Tasse

1. Samuel 30, 12

Rosinen

2 Tassen

Nahum 3, 12

Feigen

1 Tasse

4. Mose 2, 13

Mandeln

1 Prise

3. Mose 2, 13

Salz

1 Teelöffel

Hesekiel 27, 19

Zimt

½ Tasse

Jesaja 28,9

Milch

1

 

Backpulver

 

 

 

Nach Belieben

 

Puderzucker

 

 

 

Die Backförmchen und das Backblech vorbereiten. Alle Zutaten abmessen und in einer Schüssel gründlich verrühren. In Muffinförmchen füllen und bei 180˚C je nach Form 20-40 Minuten backen. Danach mit Puderzucker bestäuben.

 

MUT-Projekt in der Klasse 6a

Wir fühlen uns wohl in unserer Schule! Auch der Klasse 6a ist es ein großes Anliegen, dass sich alle Schülerinnen und Schüler wohlfühlen.

Durch die Corona Situation sind die Jugendlichen vielfältigen Belastungen ausgeliefert, die sich in der Schule unter anderem durch Streit und Unstimmigkeiten zeigten. Der Klassenlehrerin war es wichtig für ein gutes Klassenklima zu sorgen. Als Unterstützung für die Klassengemeinschaft und zur Gewaltprävention wurden Frau Schmitt (Vertrauenslehrerin) und Frau Tyra (Jugendsozialarbeit an der Mittelschule) mit ins Boot geholt. Sie führten mit den Schülerinnen und Schülern das MUT-Projekt (Miteinander Umgehen Trainieren) durch. Das MUT-Projekt ist eine erprobte Methode zur Stärkung der sozialen Kompetenz.

Dabei wird mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet, wie sie mit Konflikten umgehen können und sie lernen diese zu lösen. Ziel ist es die unterschiedlichen Arten von Gewalt kennenzulernen und die Wahrnehmung für Situationen, in denen Gewalt erlebt wird, zu schärfen. Wichtig dabei ist zu erfahren, dass jeder Mensch diese Situationen anders wahrnimmt und anders bewertet. Als weiterer Schritt lernen die Schülerinnen und Schüler vielfältige Reaktionsmöglichkeiten in Konfliktsituationen kennen und erweitern ihren Handlungsspielraum mit Hilfe von Rollenspielen. Hierbei war erfreulich, dass die Schülerinnen und Schüler mit sehr viel Mut und Spielfreude die neuen Handlungsalternativen ausprobierten und im Rollenspiel testeten. Weiterhin lernte die Klasse mögliche Hintergründe für aggressives Verhalten kennen und wie darauf reagiert werden kann. Gemeinsam wurden alternative Möglichkeiten einen Konflikt zu lösen erarbeitet.

Den Ausklang des MUT-Projekts bildete die Einheit „Lob“. In dieser Stunde übte die Klasse sich gegenseitig zu loben. Zum krönenden Abschluss schrieben sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig positive Rückmeldungen und freundschaftliche Äußerungen auf ein Blatt Papier, das jedem auf dem Rücken hing. Dieses Blatt durfte jede Schülerin und jeder Schüler mit nach Hause nehmen und kann es nun an einem besonderen Platz aufbewahren. Somit wird das persönliche Selbstbewusstsein und der Klassenzusammenhalt gestärkt.

Besonders hervorzuheben war bei der Klasse 6a, dass sie unbedingt auch für Frau Schmitt und Frau Tyra ein „Lob-Blatt“ schreiben wollten. Solch eine positive Rückmeldung hat das JaS-Tandem-Team noch in keiner Klasse bekommen. Wir würden sagen, Ziel erreicht!

Berufsinformationstag an der Mittelschule

 Manchmal scheint sich die Schulzeit bis zum Horizont zu dehnen, aber irgendwann nähert sich die Schulzeit doch ihrem Ende zu und es erhebt sich die Frage, welchen Beruf man ergreifen will. Damit das kein unerwartetes Ereignis wird, kümmert sich die Mittelschule Waldbüttelbrunn beizeiten darum, ihren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zur gründlichen Information und Orientierung zu bieten. Dabei steht sie nicht allein da, denn der Landkreis Würzburg fördert seit Jahren ein bewährtes Unterstützungssystem, die „Vertiefte Berufsorientierung“. Konkret bedeutet dies, dass es an der Schule eine ständige Ansprechpartnerin gibt, die die Jugendlichen über mehrere Schuljahre begleitet und sie mit ihren Fähigkeiten gut einschätzen kann. Gleichzeitig pflegt sie die Kontakte zur Agentur für Arbeit, zum Berufsinformationszentrum oder zu Betrieben in der Umgebung. Eine Investition, die sinnvoll und zukunftsweisend ist. Die künftigen Azubis können sich in Praktika ausprobieren und lernen Mitarbeiter und Ausbilder von Firmen kennen. Damit klärt sich nicht nur die Frage, ob ein Beruf zu einem passt, sondern die Hemmschwelle, jemanden auf eine mögliche Ausbildungsstelle anzusprechen, sinkt gewaltig. Dank der Berufsinformationstage, die an der Mittelschule Waldbüttelbrunn seit 2017 jährlich veranstaltet werden, haben schon so mancher Schüler und so manche Schülerin einen Ausbildungsbetrieb ganz in der Nähe gefunden. Einige von ihnen stellen nun ihre Firma und ihren Arbeitsplatz mit spürbarer Begeisterung und auch ein bisschen Stolz vor. Bevor es praktisch wird, gibt es eine kleine feierliche Eröffnung auf dem Pausenhof. Der Rektor der Schule, Herr Glock, begrüßt die Anwesenden und bedankt sich für deren Engagement. Ihm liegt die Fortführung des „Vertieften Berufsorientierung“ durch die Übergangsmanagerin, Frau Köstler, sehr am Herzen, denn er sieht, wie viel Gutes seinen Schülern daraus erwächst. Als Vertreterin des Schulverbandes schließt sich Frau Rothenbucher, Bürgermeisterin in Hettstadt, an. Auch Herr Roos von der Agentur für Arbeit findet passende Worte. Wer an diesem Tag über das Schulgelände läuft, sieht sich einer unglaublichen Vielfalt von möglichen Ausbildungsberufen gegenüber. Bereits auf dem Pausenhof kann man erproben, ob Baggern und Mauern Spaß machen, denn dort hat die Firma Blank Bauunternehmen GmbH Helmstadt technisches Gerät aufgebaut, das zum Gebrauch verführt. Gleich daneben blinken Blaulichter, nicht etwa, weil sich jemand verletzt hätte, sondern weil Firma Hensel Fahrzeugbau GmbH & Co. KG ein Feuerwehrauto präsentiert. Der Umbau vom LKW zum Einsatzfahrzeug erfordert verschiedenste Gewerke und so ist die Firma denn auch für viele Jugendliche von großem Interesse. Im Schulhaus stellt sich Firma MAXL Bäck GmbH & Co.KG Zellingen vor und verlockt mit Backwaren aus der eigenen Backstube. Das Familienunternehmen bietet nicht nur zahlreiche Ausbildungsberufe bis hin zum dualen Studium. Darüber erhalten die Jugendlichen dank prägnanter Beschreibungen einen guten Überblick. Allerlei Schokoladenkreationen von traditionell bis vegan stellt die Firma Frankonia Schokoladenwerke GmbH vor. Dort erfährt man viel über die Herstellung von Schokolade und den Ablauf der dazugehörigen Arbeitsschritte. Einige Schüler zeigten sich hier für Praktika am Standort in Veitshöchheim interessiert. Eine breite Palette möglicher Berufe stellen auch die Mitarbeiterinnen von GHOTEL hotel & living Würzburg vor. Man arbeitet hier zuweilen auch am Wochenende, hat dafür allerdings unter der Woche frei. Um gleich mal die Affinität zu prüfen, falteten die Jugendlichen unter Anleitung Stoffservietten zu Bischofshüten, was souverän gelang. Ebenfalls aus dem Dienstleistungssektor stammt der Beruf der Drogistin, des Drogisten. Kompetent und ansprechend vorgestellt von Vertreterinnen des dm-drogerie markt in Höchberg. Es wurde erläutert, wieviel Spezialwissen die Fachverkäuferinnen benötigen. Kaufmännisch geht es auch am Berufliches Schulzentrum für Wirtschaft und Datenverarbeitung Würzburg zu. Die betriebliche Ausbildung macht man dort an der Schule. Überaus interessant für jene, die sich einen vorgegebenen Rahmen wünschen. Sehr konkret erhalten die Jugendlichen neben der Vorstellung der einzelnen Berufsangebote Hinweise zu Bewerbungsunterlagen und Fristen. Schließlich gilt es auch, solche Fragen zu bedenken. Technikbegeisterte kommen bei Firma Paul Müller Elektrotechnik Eisingen auf ihre Kosten. Sehr ermutigend ist der Vortrag des Meisters, der einst als Lehrling begonnen hatte. In der praktischen Arbeit hat er dann schnell gemerkt, dass sein Beruf auch seine Leidenschaft ist, und hat sich bis zum Meister weiter qualifiziert. Ebenfalls mit Technik befasst sich Firma Steinigke Showtechnic GmbH aus Waldbüttelbrunn. Sie produzieren Veranstaltungstechnik und verkaufen sie an gewerbliche Abnehmer. Auch dies ein Familienbetrieb. Besonders interessant wird dies bei der täglichen Arbeit, denn man lernt nicht nur im eigenen Ausbildungsberuf, sondern bringt sich immer auch bei den anderen Gewerken ein. Damit hat man breit gefächerte Berufserfahrung und ist auf dem Arbeitsmarkt in einer sehr guten Position. Abschließend bedankten sich Rektor Herr Glock und Bürgermeisterin Frau Rothenbucher bei allen Ausstellern und Lehrkräften für ihr tatkräftiges Engagement mit einem kleinen Präsent vom Schulverband. Die Firmen äußerten sich in ihren Rückmeldungen durchwegs positiv über das rege Interesse der Schüler sowie die reibungslose Organisation und Gestaltung des Informationstages durch das Berufsübergangsmanagement an der Schule.

Impressionen vom Berufsinformationstag 2022 finden Sie in unserer Bildergalerie.

Weihnachtspäckchen für Kinder in Rumänien

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Grund- und Mittelschule Waldbüttelbrunn an der Weihnachtsaktion der Rumänienhilfe „Karl“ aus Dettelbach. In den letzten Wochen wurden, organisiert von der Lehrerin Carolin Koppitz, wieder fleißig Päckchen gesammelt. Die Kinder packten mit ihren Eltern insgesamt 87 liebevolle Weihnachtspäckchen für arme Kinder oder Familien in Rumänien. Zwei Wochen vor Heiligabend wurden diese nun abgeholt und machen sich auf die weite Reise, um rechtzeitig anzukommen. Vielen Dank an all die fleißigen Helfer! Die Kinder in Rumänien werden sich sehr freuen.

Erstimpfung & Boostern: Impfteam an der Schule

Die Impfaktion des mobilen Impfteams des Landratsamts Würzburg stieß bei Lehrkräften und Schülern der Grund- und Mittelschule auf reges Interesse. DIe Lehrkräfte nutzten das unkomplizierte Angebot vor Ort zum „Boostern“ und viele Schüler ab dem 12. Lebensjahr konnten sich an diesem Tag ihre Erstimpfung abholen. Dieses niederschwellige Angebot, das in angenehmer und ruhiger Atmosphäre in Räumen der Schule vor Ort stattfand, nahmen Anfang November 50 Personen in Anspruch. Die Möglichkeit für den Zweitimpftermin & Boostern am 15. Dezember in der Schule nutzten über 80 Personen. Die Abbildungen in der Bildergalerie (siehe unten) zeigen eine Schülerin der 10M beim "Einchecken" und das mobile Impfteam.

IT-Ausstattung erneuert - ein neuer Meilenstein bei der Digitalisierung

Während der bayerischen Herbstferien hat sich in den Klassenräumen unserer Grund- und Mittelschule viel getan. Im Zuge des Digitalpaktes wurden alle Tafelsysteme auf den neuesten Stand gebracht. Die Tafel im Musikraum (Mittelschulgebäude) wurde aufgrund ihrer Lage im Eingangsbereich als erste montiert, danach folgte die Montage weiterer Tafeln im Mittelschulgebäude sowie in den Grundschulgebäuden in Waldbüttelbrunn und Hettstadt. Damit sind alle Schüler und Lehrkräfte unseres Schulverbandes für das Lernfeld „digitale Bildung“ auch in Zukunft bestens gerüstet. Für die schnelle Informationsgewinnung und die Arbeit mit dem Internet sorgt eine Glasfaser-Breitbandanbindung, die bereits verlegt wurde und demnächst auch den LAN- und WLAN-Netzen in den Schulhäusern zur Verfügung stehen wird.

Tierische Begegnungen - Besuch der Klassen 4c und 4d am Bauernhof

Am Montag, den 19.7.21, machten sich die Klassen 4c und 4d aus der Hettstädter Schule per Bus auf den Weg zum Limbacher Bauernhof. Dort angekommen teilten sich die Klassen auf. Während die 4d zu den Kühen ging, blieb die Klasse 4c im Innenhof, um zu sehen, woraus das Kuhfutter besteht und wie man die Milch vom Fett trennt. Schließlich tauschten die beiden Klassen die Rollen und die 4c fütterte die Kühe und schaute sich die Molkerei im Bauernhof an. Danach gab es eine Pause, in der die Kinder der 4c und 4d durch Schütteln von Sahne in Marmeladengläsern ihre eigene Butter machten, die sie mit Marmelade oder Schnittlauch auf ein Brot strichen. Dann ging es weiter. Die Klasse 4c ging zum Laufstall der Hühner, in dem aber auch Laufenten schnatterten. Schließlich ging die 4c zu den Ziegen, wo sie die Tiere an der Leine auch außerhalb des Stalls herumführen durften. Nun teilte sich die Klasse 4c: während ein paar wieder zu den Hühnern gingen, blieben andere bei den Ziegen und Schafen und manche besuchten die Kälbchen. Schließlich wurde die Klasse zum Joghurtessen zusammengerufen. Nachdem die Schüler gegessen hatten, räumten sie mit der 4d, die auch mitgegessen hatte, auf und gingen direkt wieder nach Hause.

 

Aaron Goitia Schmitt, Klasse 4c

Ausflug ins Fränkische Freilandmuseum nach Bad Windsheim

Am Donnerstag, den 15.7.2021, unternahmen wir, die Klasse 4a, mit unserer Lehrerin Frau Koppitz und drei Müttern einen Ausflug. Wir fuhren nach Bad Windsheim ins Fränkische Freilandmuseum. Wir trafen uns zunächst um 7:45 Uhr im Klassenzimmer zum Corona-Selbsttest. Dann gingen wir zum Bus. Nach einer Stunde Fahrt waren wir da und machten gleich eine Essenspause, weil wir im Bus nichts essen durften. Im Museum wurden wir für die Führung in zwei Gruppen eingeteilt und bekamen Namensschildchen. Unsere Führerin erzählte uns erst einiges über das Museum und die Häuser und wie sie ins Museum gebracht worden sind. Sie zeigte uns auch Bilder von früher und erzählte, dass es da noch keinen Strom gab. Dann sollte sich jedes Kind ein Spielzeug von früher überlegen. Da war vieles aus Holz, z.B. die Bälle und die Puppen. Als nächstes schauten wir uns einen alten Bauernhof an. Das Plumsklo war draußen und die Badewanne stand im Stall. Sie wurde nur selten verwendet, weil Baden so aufwändig war. Nur die "gute Stube" wurde geheizt und drei Kinder schliefen zusammen in einem Bett. Dann schauten wir uns das Schulhaus an. Unten wohnte der Lehrer mit seiner Familie und oben war das Klassenzimmer. Wir lernten die alte deutsche Schreibschrift kennen und bewunderten die alten Schulbänke mit den Tintenfässern. Wir erfuhren, dass früher alle Kinder des Dorfes in einem Klassenzimmer unterrichtet wurden und der Lehrer sehr streng war und die Kinder auch geschlagen hat. Nun gingen wir in eine alte Scheune und durften wie früher ein Holzschiffchen bauen. Jedes Kind bekam ein Holzstück, welches wir zuerst abschleifen sollten. Dann schlugen wir in jede der sechs Ecken einen Nagel, um den wir später eine Schnur als Reling wickelten. Dann schlugen wir einen Mast in ein vorgebohrtes Loch und malten unser Segel aus. Die fertigen Schiffchen durften wir dann in einem kleinen Kanal fahren lassen. Das hat Spaß gemacht! Dann trafen wir auch die andere Gruppe wieder und wir machten zusammen Pause. Wir spielten weiter mit unseren Schiffchen und kauften uns alle ein Eis. Dazu mussten wir ganz schön lange anstehen. Leider mussten wir uns bald schon wieder auf zum Bus machen und nach Hause fahren. Das war ein schöner Ausflug.

 

Linus, Sarah Angelina, Ina Lotta, Jonathan und Joshua aus der 4a

Aktionstag der Klassen 2c und 3c zum Klimaschutz

Wie lange braucht Plastikmüll, um in der Umwelt wieder zu verschwinden? Wie können wir Plastik durch andere Materialien ersetzen? Wie viel CO2 entsteht, bis ein Stück argentinisches Rindfleisch bei uns auf dem Teller liegt? Auf welche Arten kann Strom umweltfreundlich erzeugt werden? Wie können wir Energie sparen? Diese und viele andere Fragen waren Thema beim Klimaschutzaktionstag am Dienstag, den 8. Juni in den Klassen 2c und 3c in Hettstadt. Ein Team engagierter junger Leute von der Energieagentur Unterfranken boten den Kindern nach einer Einführung in das Thema Klimaschutz drei Workshops zu den Themen Müll, Ernährung und Strom an. Im Laufe des Vormittags besuchten die Kinder jeden der Workshops und bekamen zum Beispiel von der kleinen Handpuppe „Wilma Wurm“ ihre Erlebnisse mit Plastikmüll erzählt, trugen gemeinsam Ideen zusammen, wie Produkte aus Plastik im Alltag ersetzt werden können, bekamen von der Energiemaus viele Tipps zum Energiesparen oder konnten auf einem Fahrrad selbst Strom erzeugen...

Altersgerecht und spielerisch wurden den Kindern am Aktionstag diese wichtigen Zukunftsthemen im Bereich Umweltschutz nahe gebracht. Allen wurde klar, wie wichtig im Bereich des Klimaschutzes viele kleine Schritte sind. Wir alle haben viele Tipps mitgenommen, wie wir auch im Kleinen hier unseren Beitrag leisten können. C.Katzenberger, Umweltschutzbeauftragte GS/MS-Waldbüttelbrunn

Eis-Aktion "Coole Schule" vor den Sommerferien

Lehrerin, Frau Adelmann,  hat zusammen mit ihrer Klasse für die ganze Schule eine Eis-Aktion unter dem Motto "Coole Schule" organisiert. Das hat allen Schülern und Lehrern  den Abschied in die Sommerferien versüßt. Vielen Dank!

Gedichte-Parcour in Hettstadt

Die Klasse 2c lädt alle Interessierten ein, sich in ganz Hettstadt auf die Suche nach ihren Gedichten zu machen. Die Kinder haben sich gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Katzenberger überlegt, wie sie Hettstadt ein wenig bunter und fröhlicher machen können. Im Rahmen des Deutschunterrichts dichteten sie mit großem Eifer zahlreiche Elfchen. Das sind kleine, aus jeweils elf Worten bestehende Gedichte. Es entstanden zunächst zahlreiche Elfchen zum Thema Frühling. Das Dichten machte allen so viel Spaß, dass auch noch viele weitere fröhliche Elfchen zum Thema Sommer entstanden, aber auch nachdenklichere zum Thema Corona. In diesen außergewöhnlichen Zeiten, in denen Kultur nur mit Abstand und im Freien genossen werden kann, sind die Werke der Kinder in ganz Hettstadt verteilt und von Ende Mai bis Mitte Juni an folgenden Orten zu finden:

  • Eingänge der Schule
  • Kinderhaus Wiesenwichtel
  • Kinderhaus Blumenwiese
  • Herzog-Hedan-Halle
  • Feuerwehrhaus
  • JuZ
  • Plakatwände der Gemeinde (Haupteingang Friedhof, Würzburger Str. gegenüber Backhaus, Valentinusstraße am Spielplatz, Friedhofseingang Gartenstraße, Grundweg Bushaltestelle, Schloßstraße, Spielplatz Altensteig)

Die Kinder haben sich sehr angestrengt und hoffen, dass sich viele Hettstadter und Hettstadterinnen und natürlich auch andere Interessierte auf die Suche nach den Gedichten machen und sich dabei eine Portion gute Laune holen.

 

In unserer Bildergalerie können Sie sich schon einmal einen "digitalen" Eindruck von den künstlerischen Werken verschaffen.

Fahrradausbildung im Ferienkurs - neue "Führerscheinabsolventen"

Das Polizei-Team der Jugendver-kehrsschule (Frau Neumayer und Frau Schmiedl) hat in diesem Schuljahr aufgrund der Pandemie-situation einen recht ungewöhn-lichen Zeitraum für die Fahrradaus-bildung der Viertklässler angeboten. Um einen Komplettausfall zu ver-meiden, waren die beiden Polizis-tinnen freundlicherweise bereit, die Ausbildung mit den einzelnen Klassen an jeweils einem Tag in den Osterferien durchzuführen. Die Frage war zunächst, ob sich hier auch genügend Teilnehmer finden würden, es war ja schließlich Ferienzeit. Doch die meisten Viertklässler ließen sich aber dieses verlockende Angebot, den „Fahrradführerschein“ zu erhalten, nicht entgehen und so war die Resonanz so groß, dass sogar noch ein zusätzlicher Ausbildungstag eingerichtet werden musste. In der ersten Ferienwoche gab es dann von Montag bis Donnerstag täglich praktischen Fahrunterricht in der Herzog-Hedan-Halle in Hettstadt. Jeder Unterrichtstag wurde mit der praktischen Prüfung abgeschlossen. Voraussetzung für die Teilnahme an der Prüfung war natürlich das vorherige Bestehen der Theorie, die schon in der Woche vor den Ferien von den Klassleitern abgeprüft wurde.

 

Von den insgesamt 56 Teilnehmern konnte 50 Kindern von den Polizistinnen am Ende der Fahrradführerschein überreicht werden, ein toller Erfolg. Dabei war es diesmal besonders schwierig, den begehrten Schein zu erhalten, da die Übungszeit stark verkürzt war und die Kinder in der knappen Zeit viel Neues lernen mussten. Die Ausbildung fand zwar in einem „Schonraum“ ohne Realverkehr statt, aber die Verkehrssituationen ändern sich in der Halle deutlich schneller als draußen auf der Straße. Dadurch mussten die Kinder schon äußerst konzentriert und sicher fahren, um die schwierige Prüfungsstrecke mit nur einem Übungstag ohne Fehler zu bewältigen.

 

Am Ende der Ausbildung prüften die beiden Polizistinnen die Fahrradhelme der Kinder auf Verkehrssicherheit und gaben wertvolle Tipps für die richtige Einstellung. Abschließend wurde noch eine große Gefahrenquelle im Straßenverkehr angesprochen: Der tote Winkel. Dieser konnte draußen am Polizeilaster anschaulich vorgeführt werden und jedes Kind staunte nicht schlecht, dass man als Fahrer einen so großen Bereich, in dem sogar eine ganze Schülergruppe unsichtbar wird, vor und neben dem Fahrzeug gar nicht einsehen kann. Ein Aha-Effekt, den man sicherlich so schnell nicht wieder vergisst und der einen auf der Straße vielleicht etwas vorsichtiger sein lässt.

 

Die Schüler freuten sich über die erfolgreich absolvierte Prüfung und dankten den beiden Polizistinnen, Frau Neumayer und Frau Schmiedl, dass sie sich in den Osterferien, trotz Corona, für die Fahrradausbildung so viel Zeit genommen hatten.

Das Fach Ernährung und Soziales lockert den Distanzunterricht auf

Langes Sitzen am PC, Videokonferenzen, Lernvideos und Auseinandersetzen mit dem digitalen Datenmanagement sorgten während des Distanzunterrichtes für schwere Augen und rauchende, teils ratlose Köpfe. Die selbstverständlich auch digital zu Verfügung gestellten Aufgaben im Fach Ernährung und Soziales konnten, durch ihre praktischen Arbeitsaufgaben, für Abwechslung und Auflockerung im Alltag der Schüler sorgen. Tischdekorationen für eine Faschingsfeier, das Frittieren von Quarkbällchen, die Planung eines kompletten Menüs inklusive Tischkarten, das Falten von Servietten und das Zubereiten und Garnieren einer Vorspeise sind nur einige Beispiele für das Spektrum der gestellten Arbeitsaufgaben. Selbstständig, sehr kreativ und mit einer hohen Selbstdisziplin gingen die Schüler ans Werk, erledigten ihre Aufgaben und schickten ihre gelungenen Resultate anhand von Bildern, Videos und Präsentationen zurück an den Lehrer. Weiteres Feedback über die Zubereitung zusätzlicher, freiwilliger Gerichte zeigt, dass es den Schülern großen Spaß gemacht hat und eine willkommene Abwechslung im Alltag war. Großes Lob an alle für das Engagement zu Hause und vielen Dank an die Eltern für die Unterstützung. Wir, Schüler und Lehrer, haben bislang das Beste aus der Situation gemacht und werden dies weiterhin versuchen. Allerdings ersetzt diese Art von Unterricht niemals den Präsenzunterricht vor der Klasse, den wir uns alle ersehnen und hoffentlich bald wieder erleben werden.      

 

Ricarda Käplinger, Fachoberlehrerin (E/G)

Infektionsschutz: CO2-(Aerosol-) Warngeräte für alle Klassenzimmer

Von rechts: Schülersprecherin Lena Noe, Bgm. Klaus Schmidt, Schülerinnen der Klasse 10M (Daja Obermeier und Xenia Jobs)
Von rechts: Schülersprecherin Lena Noe, Bgm. Klaus Schmidt, Schülerinnen der Klasse 10M (Daja Obermeier und Xenia Jobs)