Schulveranstaltungen

Hier finden Sie Berichte über Schulveranstaltungen im laufenden Schuljahr. Schauen Sie immer wieder mal vorbei, es lohnt sich! Wenn Sie sich über Projekte der vergangenen Schuljahre informieren wollen, können Sie unser Archiv besuchen.

 

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IT-Ausstattung erneuert - ein neuer Meilenstein bei der Digitalisierung

Während der bayerischen Herbstferien hat sich in den Klassenräumen unserer Grund- und Mittelschule viel getan. Im Zuge des Digitalpaktes wurden alle Tafelsysteme auf den neuesten Stand gebracht. Die Tafel im Musikraum (Mittelschulgebäude) wurde aufgrund ihrer Lage im Eingangsbereich als erste montiert, danach folgte die Montage weiterer Tafeln im Mittelschulgebäude sowie in den Grundschulgebäuden in Waldbüttelbrunn und Hettstadt. Damit sind alle Schüler und Lehrkräfte unseres Schulverbandes für das Lernfeld „digitale Bildung“ auch in Zukunft bestens gerüstet. Für die schnelle Informationsgewinnung und die Arbeit mit dem Internet sorgt eine Glasfaser-Breitbandanbindung, die bereits verlegt wurde und demnächst auch den LAN- und WLAN-Netzen in den Schulhäusern zur Verfügung stehen wird.

Tierische Begegnungen - Besuch der Klassen 4c und 4d am Bauernhof

Am Montag, den 19.7.21, machten sich die Klassen 4c und 4d aus der Hettstädter Schule per Bus auf den Weg zum Limbacher Bauernhof. Dort angekommen teilten sich die Klassen auf. Während die 4d zu den Kühen ging, blieb die Klasse 4c im Innenhof, um zu sehen, woraus das Kuhfutter besteht und wie man die Milch vom Fett trennt. Schließlich tauschten die beiden Klassen die Rollen und die 4c fütterte die Kühe und schaute sich die Molkerei im Bauernhof an. Danach gab es eine Pause, in der die Kinder der 4c und 4d durch Schütteln von Sahne in Marmeladengläsern ihre eigene Butter machten, die sie mit Marmelade oder Schnittlauch auf ein Brot strichen. Dann ging es weiter. Die Klasse 4c ging zum Laufstall der Hühner, in dem aber auch Laufenten schnatterten. Schließlich ging die 4c zu den Ziegen, wo sie die Tiere an der Leine auch außerhalb des Stalls herumführen durften. Nun teilte sich die Klasse 4c: während ein paar wieder zu den Hühnern gingen, blieben andere bei den Ziegen und Schafen und manche besuchten die Kälbchen. Schließlich wurde die Klasse zum Joghurtessen zusammengerufen. Nachdem die Schüler gegessen hatten, räumten sie mit der 4d, die auch mitgegessen hatte, auf und gingen direkt wieder nach Hause.

 

Aaron Goitia Schmitt, Klasse 4c

Ausflug ins Fränkische Freilandmuseum nach Bad Windsheim

Am Donnerstag, den 15.7.2021, unternahmen wir, die Klasse 4a, mit unserer Lehrerin Frau Koppitz und drei Müttern einen Ausflug. Wir fuhren nach Bad Windsheim ins Fränkische Freilandmuseum. Wir trafen uns zunächst um 7:45 Uhr im Klassenzimmer zum Corona-Selbsttest. Dann gingen wir zum Bus. Nach einer Stunde Fahrt waren wir da und machten gleich eine Essenspause, weil wir im Bus nichts essen durften. Im Museum wurden wir für die Führung in zwei Gruppen eingeteilt und bekamen Namensschildchen. Unsere Führerin erzählte uns erst einiges über das Museum und die Häuser und wie sie ins Museum gebracht worden sind. Sie zeigte uns auch Bilder von früher und erzählte, dass es da noch keinen Strom gab. Dann sollte sich jedes Kind ein Spielzeug von früher überlegen. Da war vieles aus Holz, z.B. die Bälle und die Puppen. Als nächstes schauten wir uns einen alten Bauernhof an. Das Plumsklo war draußen und die Badewanne stand im Stall. Sie wurde nur selten verwendet, weil Baden so aufwändig war. Nur die "gute Stube" wurde geheizt und drei Kinder schliefen zusammen in einem Bett. Dann schauten wir uns das Schulhaus an. Unten wohnte der Lehrer mit seiner Familie und oben war das Klassenzimmer. Wir lernten die alte deutsche Schreibschrift kennen und bewunderten die alten Schulbänke mit den Tintenfässern. Wir erfuhren, dass früher alle Kinder des Dorfes in einem Klassenzimmer unterrichtet wurden und der Lehrer sehr streng war und die Kinder auch geschlagen hat. Nun gingen wir in eine alte Scheune und durften wie früher ein Holzschiffchen bauen. Jedes Kind bekam ein Holzstück, welches wir zuerst abschleifen sollten. Dann schlugen wir in jede der sechs Ecken einen Nagel, um den wir später eine Schnur als Reling wickelten. Dann schlugen wir einen Mast in ein vorgebohrtes Loch und malten unser Segel aus. Die fertigen Schiffchen durften wir dann in einem kleinen Kanal fahren lassen. Das hat Spaß gemacht! Dann trafen wir auch die andere Gruppe wieder und wir machten zusammen Pause. Wir spielten weiter mit unseren Schiffchen und kauften uns alle ein Eis. Dazu mussten wir ganz schön lange anstehen. Leider mussten wir uns bald schon wieder auf zum Bus machen und nach Hause fahren. Das war ein schöner Ausflug.

 

Linus, Sarah Angelina, Ina Lotta, Jonathan und Joshua aus der 4a

Aktionstag der Klassen 2c und 3c zum Klimaschutz

Wie lange braucht Plastikmüll, um in der Umwelt wieder zu verschwinden? Wie können wir Plastik durch andere Materialien ersetzen? Wie viel CO2 entsteht, bis ein Stück argentinisches Rindfleisch bei uns auf dem Teller liegt? Auf welche Arten kann Strom umweltfreundlich erzeugt werden? Wie können wir Energie sparen? Diese und viele andere Fragen waren Thema beim Klimaschutzaktionstag am Dienstag, den 8. Juni in den Klassen 2c und 3c in Hettstadt. Ein Team engagierter junger Leute von der Energieagentur Unterfranken boten den Kindern nach einer Einführung in das Thema Klimaschutz drei Workshops zu den Themen Müll, Ernährung und Strom an. Im Laufe des Vormittags besuchten die Kinder jeden der Workshops und bekamen zum Beispiel von der kleinen Handpuppe „Wilma Wurm“ ihre Erlebnisse mit Plastikmüll erzählt, trugen gemeinsam Ideen zusammen, wie Produkte aus Plastik im Alltag ersetzt werden können, bekamen von der Energiemaus viele Tipps zum Energiesparen oder konnten auf einem Fahrrad selbst Strom erzeugen...

Altersgerecht und spielerisch wurden den Kindern am Aktionstag diese wichtigen Zukunftsthemen im Bereich Umweltschutz nahe gebracht. Allen wurde klar, wie wichtig im Bereich des Klimaschutzes viele kleine Schritte sind. Wir alle haben viele Tipps mitgenommen, wie wir auch im Kleinen hier unseren Beitrag leisten können. C.Katzenberger, Umweltschutzbeauftragte GS/MS-Waldbüttelbrunn

Eis-Aktion "Coole Schule" vor den Sommerferien

Lehrerin, Frau Adelmann,  hat zusammen mit ihrer Klasse für die ganze Schule eine Eis-Aktion unter dem Motto "Coole Schule" organisiert. Das hat allen Schülern und Lehrern  den Abschied in die Sommerferien versüßt. Vielen Dank!

Gedichte-Parcour in Hettstadt

Die Klasse 2c lädt alle Interessierten ein, sich in ganz Hettstadt auf die Suche nach ihren Gedichten zu machen. Die Kinder haben sich gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Katzenberger überlegt, wie sie Hettstadt ein wenig bunter und fröhlicher machen können. Im Rahmen des Deutschunterrichts dichteten sie mit großem Eifer zahlreiche Elfchen. Das sind kleine, aus jeweils elf Worten bestehende Gedichte. Es entstanden zunächst zahlreiche Elfchen zum Thema Frühling. Das Dichten machte allen so viel Spaß, dass auch noch viele weitere fröhliche Elfchen zum Thema Sommer entstanden, aber auch nachdenklichere zum Thema Corona. In diesen außergewöhnlichen Zeiten, in denen Kultur nur mit Abstand und im Freien genossen werden kann, sind die Werke der Kinder in ganz Hettstadt verteilt und von Ende Mai bis Mitte Juni an folgenden Orten zu finden:

  • Eingänge der Schule
  • Kinderhaus Wiesenwichtel
  • Kinderhaus Blumenwiese
  • Herzog-Hedan-Halle
  • Feuerwehrhaus
  • JuZ
  • Plakatwände der Gemeinde (Haupteingang Friedhof, Würzburger Str. gegenüber Backhaus, Valentinusstraße am Spielplatz, Friedhofseingang Gartenstraße, Grundweg Bushaltestelle, Schloßstraße, Spielplatz Altensteig)

Die Kinder haben sich sehr angestrengt und hoffen, dass sich viele Hettstadter und Hettstadterinnen und natürlich auch andere Interessierte auf die Suche nach den Gedichten machen und sich dabei eine Portion gute Laune holen.

 

In unserer Bildergalerie können Sie sich schon einmal einen "digitalen" Eindruck von den künstlerischen Werken verschaffen.

Fahrradausbildung im Ferienkurs - neue "Führerscheinabsolventen"

Das Polizei-Team der Jugendver-kehrsschule (Frau Neumayer und Frau Schmiedl) hat in diesem Schuljahr aufgrund der Pandemie-situation einen recht ungewöhn-lichen Zeitraum für die Fahrradaus-bildung der Viertklässler angeboten. Um einen Komplettausfall zu ver-meiden, waren die beiden Polizis-tinnen freundlicherweise bereit, die Ausbildung mit den einzelnen Klassen an jeweils einem Tag in den Osterferien durchzuführen. Die Frage war zunächst, ob sich hier auch genügend Teilnehmer finden würden, es war ja schließlich Ferienzeit. Doch die meisten Viertklässler ließen sich aber dieses verlockende Angebot, den „Fahrradführerschein“ zu erhalten, nicht entgehen und so war die Resonanz so groß, dass sogar noch ein zusätzlicher Ausbildungstag eingerichtet werden musste. In der ersten Ferienwoche gab es dann von Montag bis Donnerstag täglich praktischen Fahrunterricht in der Herzog-Hedan-Halle in Hettstadt. Jeder Unterrichtstag wurde mit der praktischen Prüfung abgeschlossen. Voraussetzung für die Teilnahme an der Prüfung war natürlich das vorherige Bestehen der Theorie, die schon in der Woche vor den Ferien von den Klassleitern abgeprüft wurde.

 

Von den insgesamt 56 Teilnehmern konnte 50 Kindern von den Polizistinnen am Ende der Fahrradführerschein überreicht werden, ein toller Erfolg. Dabei war es diesmal besonders schwierig, den begehrten Schein zu erhalten, da die Übungszeit stark verkürzt war und die Kinder in der knappen Zeit viel Neues lernen mussten. Die Ausbildung fand zwar in einem „Schonraum“ ohne Realverkehr statt, aber die Verkehrssituationen ändern sich in der Halle deutlich schneller als draußen auf der Straße. Dadurch mussten die Kinder schon äußerst konzentriert und sicher fahren, um die schwierige Prüfungsstrecke mit nur einem Übungstag ohne Fehler zu bewältigen.

 

Am Ende der Ausbildung prüften die beiden Polizistinnen die Fahrradhelme der Kinder auf Verkehrssicherheit und gaben wertvolle Tipps für die richtige Einstellung. Abschließend wurde noch eine große Gefahrenquelle im Straßenverkehr angesprochen: Der tote Winkel. Dieser konnte draußen am Polizeilaster anschaulich vorgeführt werden und jedes Kind staunte nicht schlecht, dass man als Fahrer einen so großen Bereich, in dem sogar eine ganze Schülergruppe unsichtbar wird, vor und neben dem Fahrzeug gar nicht einsehen kann. Ein Aha-Effekt, den man sicherlich so schnell nicht wieder vergisst und der einen auf der Straße vielleicht etwas vorsichtiger sein lässt.

 

Die Schüler freuten sich über die erfolgreich absolvierte Prüfung und dankten den beiden Polizistinnen, Frau Neumayer und Frau Schmiedl, dass sie sich in den Osterferien, trotz Corona, für die Fahrradausbildung so viel Zeit genommen hatten.

Das Fach Ernährung und Soziales lockert den Distanzunterricht auf

Langes Sitzen am PC, Videokonferenzen, Lernvideos und Auseinandersetzen mit dem digitalen Datenmanagement sorgten während des Distanzunterrichtes für schwere Augen und rauchende, teils ratlose Köpfe. Die selbstverständlich auch digital zu Verfügung gestellten Aufgaben im Fach Ernährung und Soziales konnten, durch ihre praktischen Arbeitsaufgaben, für Abwechslung und Auflockerung im Alltag der Schüler sorgen. Tischdekorationen für eine Faschingsfeier, das Frittieren von Quarkbällchen, die Planung eines kompletten Menüs inklusive Tischkarten, das Falten von Servietten und das Zubereiten und Garnieren einer Vorspeise sind nur einige Beispiele für das Spektrum der gestellten Arbeitsaufgaben. Selbstständig, sehr kreativ und mit einer hohen Selbstdisziplin gingen die Schüler ans Werk, erledigten ihre Aufgaben und schickten ihre gelungenen Resultate anhand von Bildern, Videos und Präsentationen zurück an den Lehrer. Weiteres Feedback über die Zubereitung zusätzlicher, freiwilliger Gerichte zeigt, dass es den Schülern großen Spaß gemacht hat und eine willkommene Abwechslung im Alltag war. Großes Lob an alle für das Engagement zu Hause und vielen Dank an die Eltern für die Unterstützung. Wir, Schüler und Lehrer, haben bislang das Beste aus der Situation gemacht und werden dies weiterhin versuchen. Allerdings ersetzt diese Art von Unterricht niemals den Präsenzunterricht vor der Klasse, den wir uns alle ersehnen und hoffentlich bald wieder erleben werden.      

 

Ricarda Käplinger, Fachoberlehrerin (E/G)

Infektionsschutz: CO2-(Aerosol-) Warngeräte für alle Klassenzimmer

Von rechts: Schülersprecherin Lena Noe, Bgm. Klaus Schmidt, Schülerinnen der Klasse 10M (Daja Obermeier und Xenia Jobs)
Von rechts: Schülersprecherin Lena Noe, Bgm. Klaus Schmidt, Schülerinnen der Klasse 10M (Daja Obermeier und Xenia Jobs)