Neuigkeiten aus unseren Schulklassen

Unter "Klassen-News" finden Sie interessante Informationen zu einzelnen Klassen, wie z. B. Berichte über Ausflüge, Beschreibungen von Projekten, Highlights aus dem Unterricht und vieles mehr! Schauen Sie auch hier immer wieder einmal vorbei, es lohnt sich! Projekte und Aktionen, die die ganze Schule betreffen, finden Sie unter der Rubrik "Schulveranstaltungen"!

Besuch auf Burg Rothenfels

Wir, die Klassen 3a, 3b und 4b waren zusammen auf Schullandheimfahrt zur Burg Rothenfels. Auf der Hinfahrt kamen wir leider bei strömenden Regen an. Wir mussten etwa fünf Minuten laufen und wurden dabei ganz schön nass. Zum Glück war es aber nicht kalt. Alle waren ganz schön aufgeregt, weil niemand wusste, welches Zimmer er bekommt und wie das in den nächsten Tagen alles so sein würde. Die Zimmer durften wir erst um 15.00 Uhr beziehen. Daher machten wir erst eine Burg-Rallye und aßen zu Mittag. Das Essen war sehr lecker, aber im Speisesaal war es auch ganz schön laut. Dann war es Zeit für die „Zimmererstürmung“. Es war gar nicht einfach, die Betten zu beziehen, aber schließlich haben wir es alle geschafft. Wir haben gleich am ersten Abend einen Brief nach Hause geschrieben und ein bisschen an unserer „Burg-Lernwerkstatt“ gearbeitet. Am Abend hat es sehr lange gedauert, bis wir endlich alle schlafen konnten. Manche hatten auch ein bisschen Heimweh. Am nächsten Tag sind die ersten Kinder schon vor 6 Uhr munter gewesen. Daher ist Frau Koppitz mit ihnen um halb sieben zum Briefkasten nach Rothenfels gelaufen. Dort haben wir unsere Briefe gleich eingeworfen. Nach dem Frühstück hatten wir kurz Freizeit und dann ging es los zur Burgführung. Sie war sehr spannend und interessant. Wir haben Geheimgänge kennengelernt und sind über den Dachboden gelaufen. Wer wollte, durfte dann noch auf den Bergfried steigen. Am Nachmittag haben wir auf einer Wiese Burgspiele von früher ausprobiert und in Gruppen gegeneinander gespielt. Gegen Abend haben ein paar Kinder Süßigkeiten und ihre Geldbeutel vermisst. Fast alle dachten, es gäbe einen Dieb und hatten Angst, dass er nachts wieder kommen könnte. Manche Kinder wollten heim. Die Lehrerinnen mussten uns beruhigen. Alle haben dann nochmal gesucht. Manche Kinder hatten ihr Geld einfach so gut versteckt, dass sie es selbst nicht mehr fanden und in einigen Zimmern war einfach zu viel Durcheinander. Am Ende war außer ein paar Süßigkeiten und Jonas Sonnencreme alles wieder da.

Am dritten Tag sind wir gleich nach dem Frühstück zu einem Bauernhof nach Erlach gelaufen. Dort haben wir vieles über Getreide und Kühe gelernt. Dann haben wir noch Butter geschüttelt und gegessen. Es war sehr lecker. Dann sind wir zurück ins Schullandheim gewandert. Wir waren ganz schön fertig! Alle mussten schnell duschen, denn es gab schon gleich Abendessen. Danach war der Bunte Abend mit allen drei Klassen. Danach haben wir ziemlich schnell geschlafen.

Am letzten Tag haben wir nach dem Frühstück alles eingepackt und sind zu unserem Bus gelaufen. Dann sind wir heimgefahren. An der Bushaltestelle haben uns die Eltern abgeholt. Der 3-Nächte-Schullandheim-Ausflug war mega!

 

Schüler der Klasse 3a

"Buch in der Kiste" - Leseprojekt der Klasse 4b

Wir, die Klasse 4b, starteten mit unserer Klassleiterin, Frau Bauer, zum Schuljahresende hin ein neues Projekt im Fach Deutsch. Das Thema lautete ,,Lesekisten gestalten". Alle Kinder unserer Klasse suchten sich hierfür ein Buch aus und gestalteten passend dazu jeweils einen "kreativen Schuhkarton", eine sogenannte "Lesekiste". Wir haben uns natürlich alle viel Mühe gegeben und es kamen dann auch viele tolle und kreative Ergebnisse heraus.

 

Mia Dürrnagel, Emma Klühspies und Alina Schmidt, Klasse 4b

Bücherflohmarkt in Hettstadt

Nach coronabedingter Pause konnte in diesem Jahr in der letzten Schulwoche endlich wieder der traditionelle Bücherflohmarkt der Grundschule in Hettstadt stattfinden. Unsere Schüler und Schülerinnen hatten an diesem Tag die Gelegenheit, sich von nicht mehr benötigten Büchern zu trennen und auf diese Weise ihr Taschengeld aufzubessern. Im Pausenhof herrschte ein buntes Treiben und die Kinder deckten sich eifrig mit Ferienlektüre ein. Es wurde gehandelt und gefeilscht, Rückgeld berechnet und so manches Schnäppchen gemacht. Auch einige Eltern und Vorschulkinder nutzten die Gelegenheit, zu günstigen Preisen schöne Bücher zu erwerben. Mit neuen Büchern zum Teil schwer beladen und mit zufriedenen Gesichtern kehrten alle in ihre Klassenzimmer zurück.

HSU-Projekt: Besuch im Steinbruch Roßbrunn

 Am Donnerstag, den 2. Juni 2022 fuhren die Klassen 4a und 4b zum Steinbruch in Roßbrunn um unter anderem eine Sprengung hautnah mitzuerleben. Durchgeführt wurde die Sprengung von der Firma Baustoff Benkert Beton. Herr Tuch, der uns durch den Betrieb führte, erklärte alles genau.

Ursprünglich baute die Firma Muschelkalk ab. Dieser ist vor ca. 250 Millionen Jahren im Trias entstanden und die Abbauflecken sind im Regionalplan genau festgelegt. Der Muschelkalk wird weiterverarbeitet zu: Sand, Splitt, Schotter, Beton und Asphalt. Im Betrieb angekommen sind wir zu einem guten Aussichtsplatz gelaufen. Dann ging es auch schon los! Die Laute einer Tröte deuteten an, dass gleich eine Sprengung statt finden wird. Dafür gab es verschiedene Signale. 1x Tröten bedeutet: ,,Alle Leute müssen aus dem Sprenggebiet raus und sich in Sicherheit bringen.". 2x Tröten bedeutet: ,,Achtung, jetzt wird gesprengt!". 3x Tröten bedeutet: ,,Sprengung beendet und alles sicher!". Die Sprengung war sehr aufregend. Erst bröckelte es nur an der Wand, doch dann ertönte plötzlich ein lauter Knall. Die zu sprengende Mauer fiel einfach in sich zusammen.

Kurz darauf durften wir uns die Fahrzeuge noch von Nahem ansehen und sogar in die Fahrerkabinen gehen. Wieder unten am Parkplatz angekommen gab es noch eine Art Staubsauger, mit dem Herr Tuch den ganze Staub von unseren Schuhen weg pustete. Im Anschluss gingen wir noch zum Restaurant ,,La Strada". Dort aßen wir Pizza und es gab ein Quiz über den Steinbruch. Anschließend ging ein sehr interessanter und atemberaubender Ausflug zu Ende.

 

Emilia v. d. Linden und Paulina Binder, Klasse 4b

Kunstprojekt in der 3b: Farben selbst herstellen

Am Montag in der ersten Juliwoche besuchte uns (Klasse 3b) die Künstlerin Daniela Renneberg in der Schule und machte mit uns einen Färberkurs. Sie erklärte, wie wir Farben und Kreiden des Mittelalters selbst herstellen können. Unsere gesammelten und mitgebrachten Pflanzen, Blüten, Beeren und Gemüse waren die Grundlage für unsere Farben. Draußen in der Sonne hatten wir genug Platz, um mit der Farbwerkstatt zu beginnen. Zu Beginn zeigte uns Frau Renneberg am Beispiel des Rotkohls, wie wir schrittweise vorgehen müssen. Zuerst mussten wir unsere mitgebrachten Naturmaterialien zerkleinern, indem wir sie raspelten oder schnitten.

Um nun Saft erzeugen zu können, mörserten wir die zerkleinerten Materialien. Das war ziemlich anstrengend! Anschließend wurden die gemörserten Blätter, Blüten oder Beeren in ein Baumwolltuch gefüllt. Das Tuch mit der Füllung mussten wir dann kräftig auf einem Teller ausdrücken, um den Farbsaft auf einem Teller zu fangen. Nun hatten wir die Möglichkeit die Farbe zu verändern, indem wir Zitronensaft, Natron oder Asche zu dem Farbsaft hinzugaben. Als wir zum Beispiel zu dem lila Rotkohlsaft Zitrone tropften, wurde der Saft auf einmal pink. Und der Mix Rotkohlsaft und Asche ergab ein schönes Blau. Die Farbe, die uns gut gefiel, konnten wir dann nutzen, um unsere Baumwolltücher einzufärben. Um nun Kreiden des Mittelalters herzustellen, mussten wir die Tücher ganz eng rollen und in der Sonne trocknen lassen. Durch das Trocknen wurden die aufgerollten Tücher fest und man konnte nun die Spitze in Wasser tauchen und damit malen. Insgesamt hat uns der Tag großen Spaß gemacht und wir waren erstaunt, wie schwer es früher war manche Farben herzustellen.

Zu Besuch bei Robin Hood

 Wir, die Klassen 3a, 3b, 4a und 4b besuchten Ende Juni das Theaterstück „Robin Hood“ in Giebelstadt. An dem Tag war es im Freilichttheater sehr heiß und es waren auch noch viele andere Schulklassen zu Besuch.

In dem Theaterstück ging es um Robin Hood, einem Dieb für die Gerechtigkeit. Wer kennt ihn nicht? Er klaute das Geld der Reichen und gab dieses den Armen im Land. Daraufhin wollte der Sheriff von Nottingham Robin Hood fangen. Es wurde ein Kopfgeld für denjenigen, der Robin Hood fing, festgelegt. Robin Hoods Freunde waren wie er Geächtete und halfen ihm bei seinem Vorhaben. Bei seinem Abenteuer lernte Robin Hood Lady Marian kennen. Sie verliebten sich ineinander und wollten am Ende heiraten. Wir fanden die Abenteuer von Robin Hood sehr spannend, besonders die Kämpfe zwischen ihm und dem Sheriff von Nottingham. Außerdem stieg die Spannung, wenn der Nebel hochstieg und wir nicht wussten, was als Nächstes passieren würde. Es gab auch lustige Szenen im Stück, zum Beispiel als der Sheriff von Nottigham immer wieder auf seinen Mundgeruch hingewiesen wurde. Auffällig war, dass in dem Theaterstück sogar manchmal Schimpfwörter vorkamen. Doch es gab auch romantische Momente zwischen Robin Hood und Lady Marian.

Insgesamt war der Ausflug ins Freilichttheater Giebelstadt toll, denn wir haben nicht nur ein gutes Theaterstück gesehen, sondern auch Eis und weitere Süßigkeiten am Kiosk kaufen können!

 

Schüler der Klassen 3ab und 4ab

Kunstprojekt "Kleine Leute"

Die Perspektive wechseln und die Welt aus einem völlig neuen Blickwinkel betrachten – das erreicht der Londoner Streetart Künstler Slinkachu mit seinen Mini-Installationen, die man im Vorrübergehen leicht übersehen könnte. Denn seine Kunst ist winzig und begeistert seit Jahren die Kunstszene. Es ist gerade die Perspektive dieser kleinen Modellbaufiguren, seiner „Little People“, zu Deutsch „kleine Leute“, die einen die Welt neu wahrnehmen lässt. Genau dies sollte das Ziel des Kunstprojekts der Klasse 5b werden: sie wollten Slinkachus „Little People“ nach Waldbüttelbrunn holen.

So entstand das „winzige“ Fotoprojekt „Kleine Leute in Waldbüttelbrunn“, bei dem die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeiten des Fotografierens nutzten, um verschiedene Bildwirkungen zu erproben. Herausgekommen sind dabei kleine – aber großartige – Ergebnisse, die unsere Schule und die sie umgebende Natur in einem völlig neuen Blickwinkel präsentieren. Ein weggeworfener Flaschendeckel wird plötzlich zu einem Pool und aus dem Haus am Horizont eine Aussichtsplattform der anderen Art. Klettergriffe werden zu schwindelerregenden Sitzplätzen, die Blätter von Zimmerpflanzen zu aufregenden Rutschen und Wasserhähne zu strömenden Sturzbächen. Die Klasse zeigte viel Engagement und erzielte kreative Ergebnisse, die sich wirklich sehen lassen können.

Praxisnaher Unterricht – Verbindung der Fachbereiche EG und Sport

Damit das Werfen im Sportunterricht geübt werden kann, braucht es neben Bällen auch verschiedene Wurfgegenstände um ein sicheres Gespür für das Werfen zu entwickeln. Normalerweise müssen diese bei Sportausstattern teuer eingekauft werden. Die beiden Lehrerinnen, Frau Langhans (Fachbereich Sport) und Frau Meyer (Fachbereich EG) hatten die Idee, dass man mit Schülern solche Wurfgeräte auch selbst herstellen und dadurch einen Synergieeffekt aus dem fachlichen Arbeiten im Bereich des EG-Unterrichts und dem praktischen Einsatz der fertigen Arbeiten im Sportunterricht erreichen könnte. Kaum war die Idee entstanden, da legten die Schüler auch schon mit den Näharbeiten los. Zu beachten waren dabei der richtige Zuschnitt, die Steckregeln, der Aufbau der Nähmaschine und das fachgerechte Nähen. Auf diese Weise entstanden insgesamt 37 Wurfsäckchen, die die Schüler nach der Fertigstellung auf dem Pausenhof stolz präsentierten. Als kleine Anerkennung für Ihre gelungene Arbeit gab es am Ende für jeden ein Schüler Eis. Die Sportler freuten sich über die neuen Möglichkeiten beim Erlernen der richtigen Wurftechnik und legten gleich mit Zielwerfen auf den Boden und auf ein Tor los. Auch zum Staffellauf wurden die Säckchen bei der Übergabe genutzt.