Unser WTG & Kunst Schaufenster

Auf diesen Seiten finden Sie eine Ausstellung der Arbeiten unserer Schüler im Fachbereich WTG/Soziales und Kunst sowie Berichte über fächerübergreifende Projekte in diesen Fachbereichen.Berichte aus vergangenen Schuljahren finden Sie in unserem Archiv.

Tonen im Hundertwasserstil

In einer langen Unterrichtssequenz lernten die Schüler der Klasse 3c in Hettstadt das Material "Ton" kennen. Zunächst machten die Schüler Grunderfahrungen mit Ton. Sie stellten aus den Formen Kugel, Rolle, und Platte verschiedene Gegenstände unter Einhaltung der "Tonregeln" her. In diesem Zuge entstand auch der Baumschmuck für die Weihnachtsbaumaktion in Hettstadt. Anschließend beschäftigten sich die Schüler ausgiebig mit dem Künstler Friedensreich Hundertwasser. Seine Biografie, seine Kunst und sein Wirken wurde genauer unter die Lupe genommen. Nun konnten die Schüler auch ihr "Kunsthaus" nach dem „Hundertwasserhaus“ entwerfen. Nach Papierentwürfen wurde das Ganze dann in "Ton" umgesetzt. Nach dem Brennen und Glasieren kamen die Häuser noch auf eine lasierte Holzplatte. Fertig waren die wunderschönen Tonreliefs.

Wir gestalten eine "Wickelblume"

Durch das Gestalten einer "Wickelblume" lernten die Schüler das Material „Garne“ kennen. Sie ordneten und sortierten unterschiedliche Garne/Wollen/Fäden nach Garnausführungen wie dick und dünn, einfarbig und mehrfarbig, haarig und glatt, aber auch nach Farben und Farbfamilien. Damit man die Blumen umwickeln konnte, mussten vorher kleine Knäule gewickelt werden. Hier war viel Fingerfertigkeit notwendig. Ebenso beim Umwickeln der Blume.

"Variojos" mit einer Wickeltechnik

Variojo (gesprochen: Vari-ocho) ist ein modernes Stecksystem zum Gestalten. Die Gestaltungsidee geht auf eine alte Tradition der Huicholes Indianer in  Mexiko zurück. Die Indianer banden zwei Äste zu einem Kreuz zusammen und umwickelten diese mit bunten Fäden unterschiedlichster Art. Sie nannten das „Ojo de Dios“ (=spanisch; „Auge Gottes“). Variojos sind Glücksbringer und schützen das Haus und die Menschen. Durch Änderung der Wickeltechnik konnten die Schüler sogar ein individuelles plastisches Muster, in der von ihnen gewählten Farbfamilie, entstehen lassen.

Jo-Jo - der lustige Kletterkreisel

Die Schüler der 4. Klasse gestalteten ein Jo-Jo, das an einer Schnur durch zwei aneinander verbundene Scheiben kunstvoll auf und ab bewegt wird. Zunächst lernten die Schüler  etwas über den Werkstoff Metall, Metallarten, Metallgewinnung, Metallverarbeitung sowie die Geschichte des Metalls und Werkzeuge zur Metallverarbeitung kennen.

Anschließend sollte das käufliche Holz-Jo-Jo mit 2 Metallscheiben verziert werden, indem die Kreise angerissen, entgratet, punziert und angemalt wurden, bevor sie zur Zierte an das Jo-Jo geklebt wurden.

Fertig war das Jo-Jo und die Schüler versuchten sich an der Technik  und den Tricks.

"Arpilleras"- Näharbeit der 4. Klasse

Eine tolle Technik aus Südamerika!

Die  4. Klasse der Grund- und Mittelschule Waldbüttelbrunn gestaltete Arpilleras, die ihren Ursprung in Chile und Peru haben.

Das Wort „Arpillera“ kommt aus dem Spanischen und bedeutet „Leinen“. Diese sind Bilder aus Stoff, worauf zusätzlich kleine Püppchen aufgenäht sind. Die Herkunft der Arpilleras reicht über 40 Jahre zurück, als General Pinochet in Chile mit Gewalt die Macht übernahm. Unter seiner Regierung verschwanden im ganzen Land viele Menschen, vor allem Männer. Schon bald hatten die Frauen die Idee, ihre schlimmen Erlebnisse auf Stoff zu nähen.

Die "Arpilleras" waren also geboren.

 

Auch heute werden Geschichten aus dem alltäglichen Leben dargestellt und weltweit verkauft.

Die "römische Mühle"

Im Lernbereich „Spiel/Technik/Gestalten“ mit Massivholz und Drucken erstellte sich jeder Schüler eine „römische Mühle“.

Zunächst entwarf jeder Schüler seine Spielfiguren. Die vorgegebenen Holzstücke wurden mit Raspel, Feile und dem Schleifpapier mit viel Geduld bearbeitet. Am Ende wurden dann die Spielsteine mit Holzlasurfarbe gebeizt.

Im nächsten Schritt wurden mit Hilfe von Holzstäbchen das Spielfeld auf das Stoffsäckchen aufgedruckt. Das Säckchen diente auch gleichzeitig zur Aufbewahrung.

Das Mühlenspiel ist schon aus der Bronzezeit bekannt. Die bekannteste Mühle gibt es auf der Treppe zur Akropolis. Das Ziel des Spiels ist es, als Erster mit drei eigenen Steinen eine senkrechte, waagrechte oder diagonale Reihe zu bilden.

Geduldsspiel für die vierte Klasse

Im Bereich Holzverarbeitung stellten die Schüler mit Hilfe der Laubsäge ein Tangram aus Sperrholz her. Nachdem die Teile gesägt und geschliffen waren, wurden diese mit Holzlasurfarbe noch gestaltet. Für die Aufbewahrung wurde ein passender Rahmen hergestellt. Tangram ist ein Lege- bzw. Rätselspiel. Es besteht aus sieben verschiedenen geometrischen Formen. Die Geduldsprobe oder das „Rätsel“ besteht darin, die Silhouette einer vorgegebenen Figur mit allen sieben Teilen nachzulegen. Dabei müssen alle Teile gelegt werden und dürfen nicht übereinander liegen.

Tangram eignet sich zum Knobeln, zur Unterhaltung und zum Geduld-Üben. Es ist nicht immer gleich möglich eine Lösung zu finden. Auch für die Entwicklung eines Lage-Raum-Verständnisses in der Geometrie eignet sich die Arbeit mit dem Tangram.

Die Welt der Kunst und seine Künstler

Bei dieser Arbeit haben die Schüler den Künstler Guiseppe Arcimboldo (1527 – 1583) kennengelernt und ein Bild von ihm nachgestaltet.
Guiseppe war ein berühmter italienischer Maler und zu Lebzeiten sehr berühmt. Er wurde auch als Zaubermaler bezeichnet, da seine Gemälde den Betrachter in eine magische Welt entführten.
Seine bekanntesten Gemälde sind die Köpfe der „Vier Jahreszeiten“. Jeder Kopf ist aus vielen für die jeweilige Jahreszeit charakteristischen Pflanzen und Pflanzenteilen zusammengesetzt. Aber auch die Farben spielen eine Rolle.
Zunächst malten die Schüler vorgegebene Früchte und Gemüse aus. Diese wurden anschließend ausgeschnitten und zu einer Collage geklebt. Dabei wurden auch teilweise Herbstfrüchte verwendet.

Wir stellen das Spiel "Foxtail" her.

In der 5. Klasse nähten die Schüler ein Wurfspiel – das "Foxtail" mit der Nähmaschine. Nach dem Zuschnitt ging es ans Nähen. Es erforderte Feinmotorik und Übung die Nähmaschine so zu führen, dass eine gerade einfache Naht entstand. Dabei lernten die Schüler auch, die Nähmaschine auf- und abzubauen, sowie die wichtigsten Teile der Maschine.

 

So funktioniert das Spiel:

Am dicken gelben Ende befindet sich ein Tennisball. Von Hand wurde der Schweif befestigt. Nun kann man am Schweif den Foxtail (Fuchsschwanz) losschleudern. Fang ihn! Je nachdem, in welchem Schweifteil er gefangen wird, werden Punkte verteilt. Sicher findet ihr noch andere Spielregeln!

Lernen für´s Leben: Wie näht man einen Knopf richtig an?

 

 

 

Einen Knopf annähen sollte jeder können! Deshalb hat die 5. Klasse zur Übung eine Karte gestaltet und dabei das Annähen eines Knopfes kennen gelernt.

Erstklässler als "Landsart-Künstler"

Bei dieser Arbeit der 1. Klasse steht der Umgang mit Naturmaterialien im Mittelpunkt. Nach dem Landsart-Künstler Andy Goldsworthy sollten die Schüler gepresste Blätter mitbringen. Besondere Blätter wurden vorgestellt, z.B. leuchtende Farben oder Farbvielfalt eines Blattes, auch Blattformen. Nun mussten aus der Menge gezielt Blätter ausgewählt werden. Dabei wurde viel Wert auf den Farbverlauf, z.B. von Dunkelrot nach Orange zu Gelb oder von Grün nach Braun gelegt. Die Blätter wurden dann als Spirale, Kreis oder in Bögen oder Reihen angeordnet. Um die Arbeit haltbar zu machen, wurden die Bilder laminiert.

"Sanften Schlaf" im Unterricht vorbereitet

Die 3. Klasse hat sich nach eigener Idee ein kleines Kissen genäht, z.B. Katzenköpfe, Herzen, Fische,(…). Zuerst hat jeder Schüler einen Schnitt entworfen. Nach dem Zuschnitt und dem Heften mit großen Stichen, wurde nun klein und sorgfältig mit dem Steppstich von Hand genäht. Dies erfordert Ausdauer und Geduld. Ein kleines Stück wurde mit der Nähmaschine zusammen mit der Lehrerin genäht. Nach dem Ausstopfen und dem Schließender Wendelücke mit dem Endelstich kann jetzt ein Schläfchen auf dem Kissen gehalten werden.