WTG & Kunstschaufenster 2012/13

Topfuntersetzer oder Ungeheuer?

Nachdem die Schüler in der dritten Klasse Grunderfahrungen im Bereich Ton gesammelt hatten, sollen sie in der vierten Jahrgangsstufe mehr über den Weg eines natürlichen Werksstoffes vom Ursprung bis zum Endprodukt erfahren. Die Schüler lernten die verschiedenen Ausgangsformen wie Kugel, Platte und Hohlform kennen und stellten daraus verschiedene Gegenstände her. Aus der Kugel wurde ein „Geburtstagsclown“, aus einer Platte ein „Topfuntersetzter“ oder ein Kresse-Igel“ und aus der Hohlform ein gefährliches Ungeheuer. Durch Zusammenführen einer Kugel und einer Hohlform entstanden dann noch die Stabfiguren für den Garten.

Eisbär, Erdbär und Mausebär

Umsetzung einer Bildergeschichte Über das Schuljahr setzen die Schüler der 1. Klasse anhand der verschiedenen Lehrplaninhalte die Bildergeschichte über die Abenteuer des Erdbären, Eisbären und des Mausbären um. Dabei gestalten sie einzelne Blätter, die mit der Geschichte in einem Buch gebunden werden, sodass am Ende des Schuljahres jedes Kind ein eigenes, gestaltetes Bilderbuch mit nach Hause nehmen kann. Erdbär und seine Erdbeere und der Eisbär mit seinem Eis: Hier sollten die Schüler spielerisch mit verschiedenen umgehen und materialspezifische Eigenschaften kennenlernen. Papier wurde gerissen, geknüllt und der sachgerechte Umgang mit der Schere (Handhabung, Haltung, verschiedene Schnittführungen) wurden erlernt. Mausebär: Hier lernten die Schüler das Textilmaterial „Faden“ kennen. Schüler entdeckten den Aufbau und die materialspezifischen Eigenschaften von Fäden und der Mausebär erhielt daraus seine Form und sein Fell. Eisbär, Mausbär und Erdbär auf dem Weg nach Hause: Den Schülern begegnen täglich die verschiedensten Erscheinungsformen von textilen Materialien. Deshalb sollten sie bei dieser Umsetzung der Geschichte verschiedene Stoffe optisch und haptisch wahrnehmen und entsprechend für das Bild auswählen. Am Ende entstand eine schöne Klebeapplikation (Textilcollage).

Der Elefant "Elmar" – Stiftehalter aus Holz

Bei diesem Gegenstand erweiterten die Schüler der 4. Klasse ihre Grunderfahrungen mit Werkzeugen und Holzwerkstoffen. Eine Idee wurde geplant, individuell gestaltet und anschließend umgesetzt. Die Schüler arbeiteten dabei mit Säge, Raspel, Feile, Schleifpapier und Bohrer. Am Ende wurden die Elefanten noch entsprechend nach der der Geschichte des Elefanten „Elmars“ farblich gestaltet und zusammengebaut. Durch die Bohrlöcher entstand ein schöner Stiftehalter für den Schreibtisch.

"Jump-Over-Spiel" - Holzarbeit der dritten Klasse

Die dritte Klasse hat als Holzarbeit ein lustiges Jumb-Spiel hergestellt.

"Guerilla-Stricken"

In der 4. Klasse sollen sie Schüler ein textiles Verfahren der Flächenbildung kennen lernen. Die Entscheidung fiel auf „das Stricken“. „Stricken“ ist zum einen eine alte Kulturtechnik, die in letzter Zeit wieder eine Renaissance erfahren hat, zum anderen eine Technik, die für das Lernen ganz wichtig ist. Lernen funktioniert durch unterschiedliche Sinnesreize und Bewegung. Stricken ist eine Technik, in der man gleichzeitig mit beiden Händen etwas erschafft. Beim „Guerilla- oder Graffitistricken“ kommt keine Sprühdose zum Einsatz. Die Graffitis bestehen aus Maschen: Beim „Guerilla Knitting“ werden mit Stricknadel und Knäuel Ampelmasten und Straßenpoller umgarnt. Die Schüler durften auswählen, was sie umstricken wollen. Ein großer Teil hatte sich für den Baum auf dem Pausenhof entschieden. Auf dem Bild sind die stolzen „Stricker“ mit ihrem Werk zu sehen.

Die Schnecke und ihre Erdbeere

Bei diesem Gegenstand gestalteten die Schüler mit Stickstichen, indem sie den „Vorstich“ nachspuren, eine bunte Schnecke. Voraussetzung hierfür war der gekonnte Umgang mit Nadel und Faden. Damit konnten sie ihre Bildidee verwirklichen. Die Erdbeere wurde mit Hilfe einer Stoffapplikation aufgebracht. Hierfür mussten die Schüler zunächst aus Stoff eine Erdbeere ausschneiden. Danach brachten sie die Frucht auf ein Klebevlies auf und anschließend wurde alles mit Hilfe des Bügeleisens dauerhaft aufgebügelt. Da sich Stoff beim Schneiden anders verhält als das Papier, konnten die Schüler weitere neue Erfahrungen sammeln. Die Schnecke und ihre Erdbeere bekamen am Ende noch einen Bilderrahmen aus Papier.

Der Igel auf Herbstspaziergang

Eine Papierarbeit aus der 1. Jahrgangsstufe.

 

 

Durch Beachtung der Reißrichtung wurden aus Zeitungspapierstreifen Igelstachel hergestellt. Schuppenförmig wurden sie anschließend aufgeklebt. Bei dieser Arbeit wurde das Formempfinden und die Handgeschicklichkeit der Schüler geschult.

Papierbüchlein

Das „Gestalten von Papier“ steht in der zweiten Jahrgangsstufe auf dem Programm. Es eröffnet den Schülern die Möglichkeiten, aus einfachem, preiswertem Material, vielfältige und ideenreiche Werkstücke herzustellen. Bei dem „Papierbüchlein“ lernten die Schüler durch Faltungen die Größe des Papiers zu verändern. Exaktes Arbeiten und feinmotorische Fähigkeiten sind dazu nötig. Durch Veränderung der Deckseite konnte dann jeder Schüler ganz individuell sein eigenes Büchlein gestalten.