Unser WTG & Kunst Schaufenster

Auf diesen Seiten finden Sie eine Ausstellung der Arbeiten unserer Schüler im Fachbereich WTG/Soziales und Kunst sowie Berichte über fächerübergreifende Projekte in diesen Fachbereichen.

Das Knopfsurrspiel

Bei diesem Gegenstand lernten die Schüler der 4. Klasse die Punktmalerei (Dotpainting) der Aborigines (Ureinwohner von Australien) näher kennen. Mit Hilfe von unterschiedlichen dicken Holzstäbchen wurde eine Sperrholzscheibe in Dotpainting-Technik bedruckt. Anschließend wurde mit einer Laubsäge ein „Knopf“ ausgesägt, die Kanten mussten dann nur noch anschließend etwas abgeschliffen und Schnüre angebracht werden. Fertig war ein Spiel, bei dem es um Geschicklichkeit, Ausdauer und Experimentierfreude geht.

Wippi Flipp

Ein Gegenstand aus dem textilen Bereich WEBEN. An diesem Gegenstand lernten die Schüler der 2. Klassen das Weben kennen. Zuerst wurden mit einem reißfesten Faden die Kettfäden auf eine Webkarte gespannt. Mit Hilfe von verschiedenen, bunten Wollfäden, wurde eine rechteckige Fläche gewebt. Anschließend wurde diese Fläche zusammen genäht, mit Hilfe von Watte und Steinen ausgestopft, dadurch entstand der Körper des Wippi Flipps. Zum Schluss wurde mit Faden, Filzwolle und Wackelaugen der Körper ausgestaltet. Mit Hilfe einer Zugfeder kann der Wippi Flipp „wippen“ und „flippen“.

Das gefährliche Krokodil – ein Geschicklichkeitsspiel aus Holz

Anhand dieses Gegenstandes lernten die Schüler der 3. Klasse den Werkbereich Holz näher kennen. Für das Krokodil wurde geleimtes Massivholz ausgewählt. Nachdem jeder Schüler ein Krokodil entworfen und auf das Holz übertragen hatte, wurde mit Hilfe der Feinsäge, Raspel, Feile und dem Schleifpapier die Form des Krokodiles heraus gearbeitet. Anschließend wurde es noch bemalt und ein Holzring mit Hilfe einer Schnur an das Krokodil gebunden. Fertig war das Geschicklichkeitsspiel. Durch hochwerfen und gleichzeitiges Auffangen des Ringes auf die Schnauze des Krokodils wurde bei so manchen Kindern viel Geduld gefordert. Diese sogenannten Billboquet-Spiele haben ihren Ursprung schon in der Steinzeit, hier haben die Kinder versucht Röhrenknochen auf einen spitzen Knochen zu fangen.

"Spuren auf Stoff" mit dem Kreuzstich

Der Kreuzstich ist ein Stich, der aus zwei Stichen besteht. Dem Grundstich und dem Deckstich. Er wird über 2 Fäden gezählt und hat immer eine quadratische Form. Es gibt den waagrechten, senkrechten und diagonalen Kreuzstich. Die Schüler der dritten Klasse übten zunächst das Zählen der Fäden mit dem Vorstich. Anschließend erlernten sie den waagrechten und senkrechten Kreuzstich. Mit Hilfe von Kreuzen entwarfen sie einen Schriftzug, der anschließend mit Kreuzstichen umgesetzt wurde. Das Ganze wurde um eine Blechdose geklebt, verziert und fertig war das "Stifte-Utensilo" für den Schreibtisch. Wie man an den Bildern sehen kann, sind wunderschöne und sehr individuelle Ergebnisse entstanden.

"Katz und Maus" in der Schule

Schüler der zweiten Klasse gestalteten aus Papier und Kleister Fangbecher in Form einer Katze. Dabei wurden Ohren, Nase und Augen gesondert modelliert und anschließend an die Grundform ankaschiert. Nach dem Trocknen wurden die Becher liebevoll bemalt und ausgestaltet. Die Mäuse bestehen aus Holz und wurden mit verschiedenen Materialien ausgestaltet. Das anschließende Reaktionsspiel machte den Kindern viel Spaß, auch wenn manche Mäuse von der Katze gefangen wurden.

"Mola", eine Nähkunst der Kuna-Indianer

Die Schüler der 4. Klasse lernten das indianische "Mola" kennen. Mola ist eine mehrschichtige Nähkunst der Kuna-Indianer von den San-Blas-Inseln. Die Indianer benutzten Motive aus ihrer Umgebung, wie z.B. Tiere oder Pflanzen. "Mola" bedeutet "Bluse" oder "Kleidung". Die Orginalmolas befinden sich meist auf Filz, Leder oder Vliestoffen. Die Anfertigung dauert oft 100te Stunden. Die Schüler aus der 4. Klasse arbeiteten mit Filz und suchten sich als Motiv Schildkröten und Piranhas aus. Sie mussten mit Hilfe einer Nagelschere die Motive zunächst schichtweise ausschneiden und danach mit vielen kleinen Stichen die Motive nähen. Dabei sind diese wunderschönen Arbeiten entstanden.

Tintenfisch "Paul" zu Gast in Waldbüttelbrunn

In der Klasse 4b häkelten die Schüler "Luftmaschen" und erstellten mit dieser Technik den Kraken "Paul". Der Krake kann (wie man sieht) je nach Laune die unterschiedlichsten Färbungen annehmen.

Katz und Maus im Blumentopf

Die 4. Klassen haben aus Ton die Figuren "Katz" und "Maus" gestaltet. Hierzu wurde ein Tonblumentopf mit einem Katzengesicht versehen und mit Erde befüllt. Eine kleine Tonmaus wurde geformt und auf einen Holzstab gesteckt. Dieser Holzstab schmückt nun den Blumentopf.

Tonarbeiten in der 4. Klasse

Zunächst zeichneten die Schüler ein Haus im Stil des Künstlers Friedensreich Hundertwasser. Nach diesem Entwurf wurden dann Reliefs aus Ton gestaltet, bunt glasiert und auf ein Holzbrett geklebt.

Kreativer Behälter für ein Mikado-Spiel

Die Klassen 3a und 3g stellten Kleisterpapiere her. Das geht so: Auf Papier Kleister auftragen und anschließend mit dickflüssiger Wasserfarbe einfärben. Mit der Rückseite des Pinsels oder anderen Gegenständen wird dann ein Muster in die Farbe eingeritzt. Es entstehen (wie man an den Ergebnissen sehen kann)  tolle Farb- und Mustereffekte. Eine Papierrolle wird danach mit dem farbigen Kleisterpapier bezogen. EIn herrliche Schatulle für ein Mikado-Spiel ist so entstanden!

Das kleine weiße Quadrat

Schüler der 2. Klasse gestalteten zur Geschichte vom kleinen weißen Quadrat in Papierfalttechnik jeweils passende Figuren: Einen Kreis, ein Rechteck, ein Dreieck, Schokolade, eine Mühle, ein Segelboot und ein Zauberquadrat. Jedes Kind hat nun sein eigenes "Papierfalt-Buch".

Kastanien-Zählkette

Die Klasse 1g hat aus Kastanien eine Kette hergestellt, die  zum Abzählen im Zahlenraum bis 10 verwendet werden kann. Mit Naturmaterialien zu rechnen macht allen Kindern viel Spaß.

Gesundes Pausenfrühstück in unserer Grundschule

Unsere WTG-Lehrerin, Frau Schobert, leitet in der Grundschule ein Projekt zum Thema "Gesunde Ernährung und Bewegung". Die Klasse 4a durfte den Anfang machen. Frau Schobert erklärte zuerst den Aufbau der Ernährungspyramide und zeigte, welche "Familien" in den verschiedenen Stockwerken zu Hause sind. So lernten die Schüler, welche Lebensmittel sie oft, nicht so oft oder sogar nur einmal am Tag verspeisen sollten. Später erfuhren sie in der Schulküche, wie man Gemüse richtig wäscht, schält und schnippelt. Am letzten Tag des Projekts bereiteten die Schüler ein gesundes Pausenfrühstück zu und hatten viel Spaß mit den Brotgesichtern aus lauter gesunden Zutaten. Zum Schluss bekam jeder noch ein kleines Tagebuch. Darin notieren alle eine Woche lang, was sie essen und wie sie sich bewegen.

 

Dieses Projekt setzt sich nun in den Klassen 4b, 3a, 3b, 2a, 1a, 1b und in den Klassen in Greußenheim fort. Wir werden hier zeitnah Bilder aus den einzelnen Klassen einstellen.

Impressionen zum Ernährungsprojekt in der 4a

Impressionen zum Ernährungsprojekt in der 4b

Impressionen zum Ernährungsprojekt in der 3a

Impressionen zum Ernährungsprojekt in der 2a

Die Schüler hatten die Aufgabe, am Ende des Ernährungsprojektes das Erlebte kurz aufzuschreiben. Dabei äußerten sich die Schüler so:

 

  • Zuerst wurden Karten verteilt. Ich hatte einen Apfel auf meiner Karte. Ich musste eine Karotte schälen und schneiden. Die Anderen schnitten Gurken, Paprika und Tomaten in Stücke. Ein Schüler schmierte Frischkäse auf Brote. Manche mischten Apfelsaft mit Wasser. Wir setzten uns hin und die Lehrerin sagte, wir sollen uns Brot und Gemüse holen und Gesichter daraus machen.
  • Am Montag waren wir mit Frau Schobert in der Schulküche. Dann wurden wir in Gruppen aufgeteilt. Danach haben wir Hände gewaschen. Ich war in der Brot-Schmier-Gruppe. Dann haben wir unsere lustigen Gemüsegesichter gemacht. Sie waren lecker! Mmmmmh!
  • Am Montag waren wir mit Frau Schobert in der Schulküche. Die Gruppen wurden aufgeteilt. Ich war in der Gruppe, in der wir Brote geschmiert haben. Als Erstes haben wir uns Schürzen angezogen und uns die Hände gewaschen. Dann haben wir die Brote geschmiert. In den anderen Gruppen hat man Gemüse geschnitten und Apfelschorle gemischt.
  • Wir waren am Montag bei der Frau Schobert. Zuerst haben wir eine Schürze angezogen. Dann haben wir uns über Gemüse unterhalten. Dann haben wir Gemüse geschnitten. Dabei habe ich eine Karotte geschnitten. Die Anderen haben etwas anderes gemacht. Dann haben wir Brote geschmiert, belegt und dann gegessen.